Rekonvaleszenzerwartungen und Rückkehr an den Arbeitsplatz

Eine systematische Übersichtsarbeit hat den Zusammenhang zwischen Rekonvaleszenzerwartungen (z. B.: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie innerhalb von sechs Monaten Ihre Arbeit wieder aufnehmen?) und der Rückkehr in Arbeit bei Erwachsenen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen zusammengefasst. In Deutschland sind solche Items z. B. in den Screenings für die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation enthalten. Relevante Artikel wurden in elektronischen Datenbanken (Embase, PsycINFO, PubMed, Cochrane) und durch manuelle Suche identifiziert. Odds Ratios wurden gepoolt, um die Auswirkungen der Rekonvaleszenzerwartungen auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz zu untersuchen. Dreißig Studien mit insgesamt 28.741 Personen mit Muskel-Skelett-Erkrankungen wurden eingeschlossen. Die Odds, bei der Nachuntersuchung arbeitsunfähig zu sein, war bei Personen mit niedrigen Rekonvaleszenzerwartungen doppelt so hoch (OR = 2,06; 95-%-KI: 1,20 bis 2,92). Die Vorhersage von Einzelitems und Mehr-Item-Skalen unterschied sich nicht. Die Arbeit ist in Pain erschienen (https://dx.doi.org/10.1097/j.pain.0000000000002789).

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