Worum geht es in dieser Ausgabe?
Partizipative Forschung mit Menschen mit kognitiven und/oder sprachlichen Beeinträchtigungen: Wie kann Beteiligung gelingen?
Referentinnen: Kristina Ottersbach und Rebecca Lätzsch
Partizipative Forschung gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie u.a. zur Entwicklung bedarfsgerechter und praxisnaher Interventionen beitragen kann. Gleichzeitig stellt die Einbindung von Menschen mit kognitiven und/oder sprachlichen Beeinträchtigungen Forschende vor besondere methodische Herausforderungen. Wie kann eine möglichst gleichberechtigte Beteiligung gelingen? Welche Methoden eignen sich für eine barrierearme Zusammenarbeit?
In diesem Reha-Methoden-Rendezvous stellen wir vor, wie im Projekt OptiKomm eine Schulung für Ärzt*innen und Gesundheitsfachberufe partizipativ entwickelt wurde. Ziel der Schulung ist es, die Kommunikation und den Umgang mit Menschen mit kognitiven und/oder sprachlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen die eingesetzten Methoden, praktische Erfahrungen sowie Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der partizipativen Entwicklung. Gemeinsam diskutieren wir, welche methodischen Erkenntnisse sich daraus für die Rehabilitationsforschung ableiten lassen.
Was ist das Reha-Methoden Rendezvous?
Im Reha-Methoden-Rendezvous wollen wir mit Wissenschaftler:innen konkret darüber sprechen, wie sie methodisch in Forschungsprojekten vorgegangen sind, warum sie welche Entscheidungen getroffen haben und welche Alternativen zur Verfügung gestanden hätten. Das Reha-Methoden-Rendezvous will damit (Nachwuchs-)Wissenschaftler:innen einen Einblick in methodische Projektarbeit ermöglichen, der durch Lehrbücher, Fachartikel oder Kongressbeiträge meist nicht gewonnen werden kann und so zu methodischem Denken jenseits von „Rezeptmethodik“ anregen.
Das fünfte Methoden-Rendezvous findet am Donnerstag, den 05. November 2026 von 18:00 bis 19:00 Uhr statt.
Zur Teilnahme am vierten Methoden-Rendezvous scannen Sie den QR-Code des Flyers oder clicken Sie auf den
Zoom-Link.
