Neue Mitglieder stellen sich vor
Wir möchten neu beigetreten, ordentlichen und fördernden Mitgliedern die Möglichkeit geben sich und ihre Motivation der Mitgliedschaft bei der DGRW vorzustellen. Benutzen Sie gerne die Pfeile um durch die Setcards zu navigieren.
"Durch die wiederholte Teilnahme am Reha-Kolloquium der DRV konnte ich mich als Österreicher vom breiten Spektrum und dem hohen wissenschaftlichen Niveau der Rehabilitationsforschung in Deutschland überzeugen. Dadurch inspiriert und angespornt war es naheliegend zuerst eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu den Themen Evaluation der Funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL), berufliche Wiedereingliederung nach unfallchirurgischer Rehabilitation und aktuell zum Thema Patientenzentrierte Kommunikation zu formulieren und in weiterer Folge deren Ergebnisse auch in diesem Forum zu teilen.
Als ich beim diesjährige Reha-Kolloquium erfuhr, das die DGRW sich für Mitglieder aus der Schweiz und Österreich öffnet, war es für mich naheliegend, mich um eine Aufnahme in die DRGW zu bewerben.
Aktuell bemühe ich mich um die Installierung eines Netzwerkes der deutschsprachlichen unfallchirurgischen Rehabilitationsträger (SUVA. BG, AUVA) mit dem Schwerpunkt der medizinisch-beruflich orientierten (MBOR) traumatologischen Rehabilitation.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit als zertifizierter Kommunikationstrainer nach tEACH/ÖPGK Standard liegt darauf, das Wissen um die vorhandene Evidenz zum Thema Patientenzentrierte Kommunikation zu teilen, beziehungsweise, diese zu durch eigene Studien zu erweitern.
"Im Jahr 2018 habe ich durch das Bundesprogramm rehapro zur DRV Nordbayern und somit auch zur Rehabilitationswissenschaft gefunden. Als Umsetzungsberaterin ist es meine Aufgabe zwischen Verwaltungspraxis und Wissenschaft zu vermitteln und projektübergreifende Erkenntnisse zu gewinnen. Außerdem bin ich ehrenamtlich erste Vorsitzende der Bayreuther Akademie für Gesundheitswissenschaften (BAfG), deren Schwerpunkt derzeit ebenfalls im Bereich der Rehabiliationswissenschaft liegt. Obwohl empirische Sozialforschung meine Kernkompetenz ist, beschäftige ich mich durch meinen Tätigkeitsbereich intensiv mit Translation, Partizipation, inter- und transdisziplinärer Forschung. Zu einer Mitgliedschaft bei der DVRW habe ich mich entschlossen, weil ich überzeugt bin, dass fachlicher Austausch die Basis für gute Wissenschaft ist und hoffe mit meinen eigenen Kenntnissen und Erfahrungen einen Beitrag dazu leisten zu können."
"Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit körperlichen und psychosozialen Langzeitfolgen von onkologischen Erkrankungen und ihren Therapien, ein Grund, warum ich mich für die Tätigkeit in der Rehabilitation entschieden habe. Über die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der onkologischen Rehabilitation und ihre Rolle als „teachable moment“ im Cancer Survivorship gibt es noch viel zu wenig Evidenz – vielleicht ein Grund, warum der Stellenwert der Rehabilitation in der onkologischen Therapie, in onkologischen Leitlinienempfehlungen oder Zertifizierungsprozessen noch nicht richtig wahrgenommen wird. Durch meine Mitgliedschaft in der DGRW erhoffe ich mir wissenschaftliche und methodische Unterstützung für die Durchführung klinischer Studien, die diese Datenlücke füllen können und das Fach (onkologische) Rehabilitation auch für unseren klinischen Nachwuchs attraktiv machen."
"Als größte Public-Reporting-Plattform für Rehakliniken in Deutschland möchten wir die wissenschaftliche Diskussion zu Ergebnisqualität stärken. Besonders interessiert uns, wie PROMs und digitale Befragungen ihren Weg in eine patientenzentrierte, evidenzbasierte Rehabilitationsversorgung finden können. Der interdisziplinäre Austausch innerhalb der DGRW ist dafür ein wertvoller Resonanzraum."
"Da die Rehabilitationsmedizin klinisch großartige Erfolge bringt und Personen Funktionen wiederherstellt, oft aber wissenschaftlich nicht gut belegbar ist, kommt der Rehabilitationsforschung besondere Bedeutung zu.
Daher freue ich mich nun auch Mitglied in der DGRW zu sein, mit der wir als Abteilung menschlich und wissenschaftlich inhaltlich schon lange eng verbunden sind. Als Präsident der DGPRM möchte ich gern die enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen zwischen unseren Gesellschaften weiter fördern."
PD Dr. med. Christian SturmPD Dr. med. Christian Sturm, Leiter der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin in der Klinik für Rehabilitation und Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.